WM 2010 – Vuvuzela Stop jetzt!

Posted on Juni 13, 2010
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Offener Brief:

Sehr geehrter Herr Präsident Blatter,

liebe ARD, ZDF, RTL und Sky-Manager:

wenn Sie nicht wollen, dass die WM 2010 NIEMAND mehr schaut und dass das Public Viewing der WM nicht ein kompletter Flop wird, dann sollten sie sofort diese Vuvuzela-Tröten verbieten. Stop! Jetzt!

Vuvuzelas haben nichts mit irgendeiner Kultur zu tun, zumindest mit keiner musischen. Da könnte man glatt eine Horde Staubsauger als Orchester bezeichnen (was hier vielleicht irgendjemand motiviert, eine neue Living Room Music zu komponieren).

Vuvuzelas gehören verboten, vor allem im Stadion. Sie nerven, sie sind gefährlich, sie verhindern die Fangesänge, sie machen taub, es nervt einfach total und VUVUZELA-mäßig. Vielleicht hatte Uli Hoeneß ja doch recht als er sagte: eine WM in Afrika ist ein großer Fehler. Aus akustischer Perspektive hat er 100% Recht!

Daher: handeln Sie jetzt. Nehmen Sie bitte das Anliegen von Millionen Fans ernst, und wer auch immer dieses Dauertröten als kulturellen Gewinn bezeichnet, der sollte sich mal Gedanken über seine Kulturauffassung machen. STOPPT VUVUZELAS! JETZT! No more Vovuzela Noise!

Danke

i.V.: Ihre Deutschen Fußball-Fans

Kriminelle Schneebälle

Posted on Februar 27, 2010
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Sehr geehrte Damen und Herren,

hier unser aktueller Fall: Schneebälle können teuer werden. Der KSC spielte ein Zweitligamatch gegen irgendeinen Verein, und dann das: Quelle – welt.de. Kann ja mal vorkommen, vor allem im Süden. Aber jetzt kostet das den KSC 8000 EUR Geldstrafe. Na, nur gut dass der FC Bayern nie für derlei Randle verantwortlich gemacht wurde. Da soll es ja im Oly-Stadion Spiele gegeben haben, die waren so öde, dass das einzige Vergnügen im Befeuern des Ecken-Schützen bestand.

Aber wenn ich mich recht entsinne, ist das mindestens 200 Jahre her und jetzt haben wir ja Afghanistan.

Prosit!

Merkel, Westerwelle und Co. zu: Karl-Gerhard Eick

Posted on September 3, 2009
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Naiv betrachtet ist das so etwas wie Traumjob: 6 Monate Chef spielen, pro Tag 80.000 EUR kassieren (80tausend – pro Tag!!!!!! IRRRRRRRRE) und dann formell, formal und formalistisch korrekt “Auf Wiedersehen” sagen. Wer würde da nicht nein sagen?

Nun, das haben einige gemacht. Nüchtern und weniger naiv betrachtet geht es um den den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei der darbenden Arcandor AG, um die Nachfolge von Dr. Thomas “Big T” Middelhoff. Und was der Herr Doktor hinterlassen hat, verwunderte alle Experten und trieb den Aktionären die Tränen in den Augen. Der vorläufige Insolvenzverwalter kommentierte knapp: „In diesem Hause gibt es wirklich nichts, was nicht anderen Leuten gehört. Das habe ich in so großen Unternehmen noch nie erlebt.“

In der Konsequenz heißt das für die Gläubiger: da ist nicht mehr viel zu holen. Und für die Aktionäre: da droht der Totalverlust. Insgesamt können ja schon mal alle froh sein, dass das Amtsgericht Essen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht “mangels Masse” abgelehnt hat. Das stand ja kurzfristig auch im Raum.

Nun aber dreschen die selbsternannten Apologeten der sogenannten “Neuen Sozialen Marktwirtschaft” auf Dr. Karl-Gerhard Eick ein, vor allem Frau Merkel und Dr. Westerwelle. Er war derjenige, der im März das Amt des CEO von Arcandor übernommen hat. Vorher war er übrigens Finanzvorstand der Deutschen Telekom AG, verdiente nach Insider-Informationen ca. 2,8 Mio EUR im Jahr und hatte noch einen vierjährigen Vertrag. Also eigentlich niemand, der irgendwelche Herausforderungen suchen müsste: er sitzt bequem seinen Vertrag ab und kassiert dabei netto (trotz 5000%(?) Höchststeuersatz) etc. ca. 6 Mio EUR netto, das sollte für ein sorgenfreies Leben reichen.

Hat er aber nicht: Der Großaktionär Sal. Oppenheim (gerade an die Deutsche Bank AG verkauft) suchte inständig einen Manager, dem beste Kontakte zur Bundesregierung nachgesagt werden konnten. Vor allem zu den SPD-Ministern im Kabinett Merkel, damit die einzig verbliebene Rettungschance genutzt werden konnte: Staatshilfen.

Eick war dafür der beste Kandidat. Dass er sich seinen Ruhestandsvertrag bei der Deutschen Telekom AG hat absichern lassen, ist nur verständlich – das hätte jeder gemacht, vor allem bei dem Himmelfahrtskommando. Es hätte (gerade im Superwahljahr) gut gehen können, ist es aber nicht. Das nennt man dann wohl Zockerei, diese wurde aber durch die Großaktionäre Schickedanz und Sal. Oppenheim betrieben. Es hätte klappen können. Hat es aber nicht.

Also, Merkel und Westerwelle: Luft anhalten, Nachdenken und schleunigst eine Entschuldigung aussprechen. Vielleicht sollten Sie mal bei Ihren Parteigängern Middelhoff, Schickedanz und Oppenheim (Krockow et al.) nachfragen, wie es denn überhaupt zu der ganzen Malaise kommen konnte. Dafür, dass sich ein hochgeachteter Manager so nachhaltig den Ruf ruiniert, sind 15 Mio EUR (abzüglich noch 5 Mio, die er wohl – steuerschonend…  – stiften will) ein geringer Betrag. Die Gesellschaft und die Bundesregierung sollte ihm danken, anstatt über 15 Mio zu lamentieren.

Vielleicht ist Auswandern doch eine Lösung…

2009: When Pop Died

Posted on Juni 26, 2009
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Im Jahr 2029 wird Guido Knopp mächtig viel mit Rückblicken beschäftigt sein: 40 Jahre Mauerfall, 90 Jahre Beginn 2. Weltkrieg, 80 Jahre Bundesrepublik, 20 Jahre Wirtschaftskrise und: Der Untergang der Pop-Musik im Jahr 2009. Auf geradezu unheimliche Weise manifestiert der gestrige Tod von Michael Jackson, dem KING OF POP, eine Zäsur in der Entwicklung der populären Musik. Vielleicht ist es der Auftakt zum letzten Akt, vielleicht aber auch schon der Schlussvorhang.

Was ist passiert? Michael Jackson, 1958-2009, war in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts der Übervater der Popmusik. Niemand verkauft so viele Tonträger wie er (750 Millionen!!!), niemand begeisterte so viele Menschene bei Live-Konzerten, für niemanden interessierte sich die Öffentlichkeit so sehr wie für ihn, den (angeblich von Liz Taylor so geadelten) KING OF POP.

Musikalisch gesehen waren die 80er seine beste Phase, in gewisser Weise blieb er ja auch optisch in der Schulterpolster-Dekade stecken. Was die Massen nicht davon abhielt, auch in den 90ern seine CDs zu kaufen und zu seinen Konzerten zu stürmen. Doch in den 90ern der Bruch: der Chandler-Prozess von 1994 hinterließ bei vielen einen äußerst schalen Beigeschmack, als Jackson durch Zahlung einer außergerichtlichen Abfindung die Staatsanwälte ins Leere laufen lies. Die “echten” Jacko-Fans hielten weiterhin zu ihm, aber der Gelegenheits-Fan? Kaufte sich eben andere Alben. Mach et jot, Jacko.

Oder versorgte sich ab Ende der 90er über P2P-Systeme mit den Chartbreakern.Was dazu führte, dass in 2009 nicht mal mehr die früher so opulente Poppkomm stattfinden kann. Angeblich aus Protest gegen die zu passive Handlungsweise der Politik. Aber vielleicht haben die Herren Gorny et al. endlich eingesehen, dass ihr schönes, erprobtes Wertschöpfungsmodell nicht so einfach in die digitale Welt übertragen werden kann.

Daher darben die Plattenfirmen, und weil diese die Poppkomm finanzieren, sind jetzt die Kassen leer. Weil der böse User lieber Streams hört oder Tauschbörsen besucht? Vielleicht – wie konnte dann die Musikindustrie nur das Radio- und Kassetten-Zeitalter überleben? Aber wahrscheinlich liegt’s auch daran, dass es in dieser Industrie so viele hausgemachte Probleme gibt, dass der einzige Weg zur Kurierung ein radikaler sein wird. Wer’s nicht glaubt, sollte mal das hervorragende Buch “Kill your friends” von John Niven lesen. Ein Insiderbericht über die Welt der Popstars und Plattenmanager, die in einer Wolke aus Alkohol, Drogen, käuflichem Sex und Designersachen zu leben scheinen. Und das ziemlich cool finden, weil es noch mehr Tölpel da draußen sowas von supercool finden. Merke: Individualität ist erst einmal ein Gruppenphänomen.

Es darf also doch im Internet bewertet werden!

Posted on Juni 24, 2009
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Jetzt haben wir es Schwarz auf Weiß der BGH hat entschieden, dass Bewertungsportale wie Spickmich.de NICHT gegen das Persönlichkeitsrecht verstoßen. Ein wenig überraschendes Urteil wenn man sich der Realität im Internet stellt. Die klagende Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen hatte auch schon in allen vorhergehenden Instanzen verloren. Was ist auch so schlimm daran sich der Bewertung zu stellen? Produkte, Hotels und Dienstleistungen werden schon immer bewertet warum also nicht auch die Leistung eines Lehrers? Gerade Personen die von der Öffentlichkeit über Steuergelder bezahlt werden müssen sich dieser Öffentlichkeit auch stellen. Negative Bewertungen könnten ja auch zum Anlass genommen werden, sich in den bemängelten Punkten zu verbessern? Ist der Gedanke so abwegig? Vielleicht sollte man darüber mal nachdenken und  jetzt nicht gleich weiter zum Bundesverfassungsgericht rennen und weitere Steuergelder verbraten.
In Zeiten von facebook, studiVZ und Co. muss das Thema Datenschutz und Persönlichkeitsrechte neu diskutiert werden. Das Internet hat die alten Vorstellungen von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten längst ad acta gelegt. Eine Kontrolle im klassischen Sinn ist nicht mehr möglich. Es müssen neue Wege gefunden werden die Persönlichkeitsrechte zu schützen. Ein Ansatz hier ist z.B. das Thema Reputationsmanagement. Also nicht die Augen vor der Wirklichkeit verschließen, sondern die neuen Gegebenheiten akzeptieren und sich den neuen Herausforderungen stellen.

C. Ronaldo – 1.000.000.000 EUR ?!?

Posted on Juni 24, 2009
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Ist schon lustig – mitten in der schwersten Wirtschaftskrise Spaniens seit dem Ende der Maurenherrschaft ist ganz Iberien in tiefer Depression versunken. Ganz Iberien? Nein, eine stolze Kapitale und ihr dortiger Fußballclub leistet erbitterten Widerstand gegen den allgemeinen Zeitgeist – REAL MADRID Club de Fútbol. Dieser leuchtende Stern der Hoffnung am Firmanent der bedrückten Bedenkenträger ist der Fixpunkt von Aufschwungsgläubigen weltweit, und ihr Gottvater heißt Florentino Pérez.

Sein Schützling Christiano Ronaldo (wir kommentierten bereits) kommt ja für eine lächerlich geringe Summe von den britischen Inseln in die Capital de la Resistancia, und damit er so schnell nicht mehr wegkommt hat eben dieser Pérez jetzt wohl eine leicht angehobenen Fixpreis in R.s Vertrag schreiben lassen – 1 Mrd. EUR. Naja gut, sicherlich ich meine – wie bitte???

Uns fallen spontan etliche Dinge ein, die man mit solch einer Summer Vernünftiges anfangen könnte – Quelle und Karstadt retten, Studiengebühren abschaffen, HIV-Medikamente für Afrika kaufen, sich selber noch einen Aston Martin gönnen (nur Gutes tun geht auf Dauer auch nicht, vielleicht wirds auch nur ein Citroen). Oder was fällt Ihnen ein?

Auf jeden Fall ist es doch reichlich bekloppt, mit welchen Beträgen hier mittlerweile gehandelt wird. Ich dachte, die Subprime-Bubble wäre schon geplatzt. Naja vielleicht fast überall, nur noch nicht in Madrid (sie wissen schon…).

Herzlichst, Ihre R.

Zensursula

Posted on Juni 19, 2009
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Gestern war also ihr großer Tag: Der Bundestag hat das Zugangserschwerungsgesetz der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen beschlossen. Immerhin hatten einige Parlamentarier im Vorfeld genügend Anstand, um die Dame von ihrem Vorhaben, die Zensurparagraphen ins Telemediengesetz zu integrieren, abzubringen. Statt dessen hat sie also ein auf drei Jahre befristetes Gesetz bekommen, dass die Online Access Provider zur Zusammenarbeit mit dem BKA zwingt. Da scheint doch noch ein Nano-Rest Verstand im Parlament vorhanden zu sein.

Dennoch ist das verabschiedete Gesetz ein Rückschritt um gefühlte 100 oder 75 Jahre. Niemand, wirklich niemand in Reihen der Kritiker wollte die Rechte von Pädophilen schützen. Es geht einzig und allein darum, die Grundrechte aller Bundesbürger zu schützen. Und gibt es jemanden, der kein ungutes Gefühl hat, dass das BKA zukünftig darüber entscheidet, welche Websites mit einem Stoppschild versehen werden?

Der gesamte Prozess ist viel zu instransparent, um rechtstaatlichen Kriterien gerecht zu werden. Erinnert irgendwie verdächtig an die Notstandsgesetze in den 70ern, mit Ausnahme der Rahmenbedinungen. Oder vielleicht auch nicht: Wenn demnächst jemand mal seine Nahost-Kontakte bei Facebook kontaktieren möchte, ist ja vielleicht schon ein Stoppschild zu sehen. Könnte ja sein, dass es dort eine FB-Group zu irgendeinem potenziell verdächtigen Thema gibt.

Ironie der Geschichte: Vorgestern ist einer der großen Europäischen Liberalen, Lord Ralf Dahrendorf, verstoben. Obwohl er heute noch nicht einmal beerdigt ist, wird er sicher schon im Sarg rotieren.

Ich wär so gerne Konzern…

Posted on Juni 18, 2009
Filed Under Allgemein | 3 Comments

Schönen guten Morgen (gehabt zu haben),

denn nach der Lektüre dieser Nachricht sind Sie genau so sprachlos wie unsere gesamte Redaktion: Kurzarbeit für Großbetriebe noch günstiger (FAZ.net). Sehr lesenswert sind auch die Kommentare.

Ist ja schön und gut, dass es die Kurzarbeit gibt. Aber allmählich wird das gesamte Konstrukt ad absurdum geführt. Wir verabschlieden uns kurz und schmerzvoll,

Ihre R.

Die Ware Fußballer

Posted on Juni 18, 2009
Filed Under Sport | 6 Comments

93.000.000 EUR für Ronaldo, 65.000.000 EUR für Kaká dies sind nur die aktuellsten Rekord-Transfersummen in der Welt des Fußballs. Da darf man sich doch ruhig mal die Frage stellen was ein Mensch “WERT” sein darf. Ja es ist kaum zu glauben es handelt sich immer noch um Menschen. Cristiano Ronaldo unbestritten im Moment einer der besten Fußballer des Planeten aber eine falsche Bewegung und schon kann die Karriere vorbei sein. Auch den Fall von Sebastian Deisler wollen wir an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, was wenn Super Ronaldo mit dem Druck nicht fertig wird? Ist er dann nichts mehr wert?

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass in Zeiten der Finanzkrise über Manager- und Vorstandsgehälter auf das heftigste diskutiert wird aber die schätzungsweise 13.000.000 EUR Jahresgehalt eines Christiano Ronaldo niemanden zu stören scheinen. Im Gegenteil der Superfußballer wird noch mehr bejubelt. Dass letztlich der Fan und schlimmer noch auch der NICHT Fußball Fan das astronomische Gehalt bezahlen muss (sei es über Tickets, Fernsehgelder oder Fanartikel) auch egal. Hauptsache der Unterhaltungswert stimmt. Moderne Gladiatorenkämpfe eben. Brot und Spiele hat schon zu Zeiten der Römer funktioniert. 13.000.000 EUR Jahresgehalt für einen Balltreter – da schaut so mancher Top Manager neidisch auf den Rasen und das nicht nur wegen des Jahressalärs sondern auch wegen dem verdammt guten Image, dass gerade wegen der Rekordsummen noch besser zu werden scheint.

Der Menschenhandel wird weiter gehen mit Franck Ribéry ist der nächste Superdeal schon im Anflug 50.000.000 EUR, 60.000.000 EUR – wer bietet mehr?

Schlechte Nachrichten von… Arcandor

Posted on Juni 18, 2009
Filed Under Wirtschaft | 1 Comment

Gestern war es schon ein Gerücht, heute wissen wir mehr: Der Arcandor-Großaktionär Sal. Oppenheim erwägt, sich von seinen gesamten Arcandor-Aktien zu trennen. Das ist kein gutes Zeichen, weder für die Arbeitnehmer noch die anderen Aktionäre. Besagt es doch: “Hier geht jetzt alles den Bach runter, und wir nehmen signifikante Verluste in Kauf, bevor der Wert auf Null sinkt”.

Flüchten scheint ja in letzter Zeit ein integratives Element der Oppenheimschen Geschäftspolitik zu sein, Anfang 2008 wurde ja bereits die Zentrale von Köln nach Luxemburg weggeflüchtet. Steuern haben dabei natürlich keine Rolle gespielt. Vielleicht ja der Skandal um die Kölner Messehallen, oder die Oppenheim-Esch-Fonds von Herrn Middelhoff. Wer weiß.

Leid tun uns die Beschäftigten, auf die dieser Schritt wie ein Schlag in die Magengrube wirken muss. Oder wie die Financial Times Deutschland schreibt: “Wenn die Eigentümer bereits den Notausgang suchen, klingt die offizielle Ansage des Generalbevollmächtigten Horst Piepenburg, Arcandor mithilfe des Insolvenzplanverfahrens als Ganzes erhalten zu wollen, reichlich hohl.”

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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